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Bund Deutscher Fußball-LehrerAktuellNews11. BDFL- Bundesligatrainertagung mit Heribert Bruchhagen

11. BDFL- Bundesligatrainertagung mit Heribert Bruchhagen

26.11.2008

Am Nachmittag des 17. 11. 2008 trafen sich die deutschen Profitrainer auf Einladung des BDFL zum elften Mal im Haus des Deutschen Sports in Frankfurt. Rund 25 Personen aus dem Kreis der 1. und 2. Bundesliga sowie derzeit inaktive Trainer nahmen den Termin wahr, bei dem es nicht nur um den regelmäßigen internen Austausch der Trainerkollegen untereinander ging, sondern es wurden auch Themen der Interessensvertretung diskutiert und eine Fortbildung durchgeführt.

Felix Magath, BDFL-Vizepräsident Profitrainer, konnte an der Veranstaltung nicht teilnehmen, da er den BDFL am „Runden Tisch Schiedsrichter" in München repräsentierte, zu dem der Deutsche Fußball-Bund Vereinsvertreter an diesem Tag eingeladen hatte.

„Das Spannungsfeld Trainer und Manager/Sportdirektor im Profifußball" lautete die Fortbildungsthematik der Tagung, die vorab von den Profitrainern diskutiert wurde.

Anschließend beleuchtete Heribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender der Eintracht Frankfurt Fußball AG, dieses Thema in einer sehr persönlichen Sichtweise - ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Drei Bereiche hob er in der Zusammenarbeit Trainer und Verein als besonders wichtig hervor: eine funktionierende Kommunikation, gegenseitige Loyalität und die Stellung des Trainers als alleiniger sportlicher Leiter.

Um erfolgreich im Profifußball zu arbeiten, muss für Bruchhagen der Trainer in der Außendarstellung des Vereins die Nummer 1 sein. Im sportlichen Bereich hat der Trainer das alleinige Entscheidungsrecht, er soll sich aber nicht in die Sportpolitik des Vereins einmischen. Als sportlicher Leiter soll er sich auch aktiv in die Arbeit der Nachwuchsleistungszentren einbringen und hier eine Vorbildfunktion übernehmen.

Als besonders wichtig erachtete Bruchhagen eine funktionierende Kommunikation, dies sei ein wichtiger Bestandteil des Berufs - insbesondere vor dem Hintergrund diversifizierender Trainerstäbe.

Bis zum Tag der Trainerentlassung dürfe es von Vereinsseite keinen Ansatz von fehlender Loyalität zum Trainer geben. Auf der anderen Seite erwartet der Vorstandsvorsitzende auch vom Trainer ein Höchstmaß an Loyalität gegenüber dem Verein.

Dritte - Sponsoren oder Fans - dürften keine Möglichkeit erhalten, in die sportlichen Belange des Vereins hineinzuregieren.

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