In der Sport-Bild Nr. 48 vom 27. 11. 2019 ist auf Seite 26 ein Artikel mit der Überschrift „Trainer-Chef plädiert für Wechselsperre nach Rauswurf“ zu lesen. Im Bericht von Berries Boßmann wird BDFL-Präsident Lutz Hangartner mehrfach einseitig zitiert. Der Autor hat Aussagen von Lutz Hangartner aus dem Zusammenhang gerissen und benutzt, um eine Gegenposition zu den Aussagen von DFB und DFL aufzubauen, die sich beide gegen eine Wechselsperre für Trainer nach einer Entlassung positionieren. Anlass war der Wechsel von Achim Beierlorzer vom 1. FC Köln zum 1. FSV Mainz 05 innerhalb weniger Tage.

Lutz Hangartner hat die kurzfristigen Trainerwechsel lediglich als suboptimal bezeichnet und zur Diskussion gestellt – dabei aber ganz klar auf den DFB verwiesen, der für die Regelung der Angelegenheit zuständig ist, nicht der BDFL. Als Berufsverband der Profitrainer sind wir unserer Aufgabe bewusst, die „Wahrung der beruflichen Interessen“ (Präambel der BDFL-Satzung) der Trainer stets in den Mittelpunkt unserer Arbeit zu stellen. Und dies kann keine Beschränkung der Arbeitsbedingungen sein. Wir gehen auch davon aus, dass eine „Trainersperre“ gegen geltendes (Arbeits)Recht verstoßen würde.

Wir werden das Thema auf die Agenda der nächsten BDFL-Bundesligatrainer-Tagung im März 2020 setzen und mit den Profitrainern darüber diskutieren. Nach der Meinungsbildung der Berufsgruppe wird diese der Öffentlichkeit mitgeteilt.

BDFL/Wiesbaden, 28. 11. 2019

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