Eine gemeinsame Veranstaltung der Verbandsgruppen Südwest und Baden-Württemberg fand am
09. Oktober 2019 beim SC Freiburg und in der Freiburger Fußballschule statt. Knapp 80 Teilnehmer
folgten der Einladung nach Freiburg und konnten sich über den aktuellen Stand des SC Freiburg in der
Bundesliga und in der Nachwuchsarbeit informieren.


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Es ist sicherlich keine Selbstverständlichkeit, dass sich ein Profitrainer wie Christian Streich bei einer
solchen Gelegenheit so offen den Zuhörern zeigt. Für Christian Streich war es aber eine Selbstverständlichkeit
und so entwickelte sich über die erste Frage aus dem Auditorium hinweg eine offene Fragerunde, die
viele Bereiche des Trainerwesens aber auch die Philosophie des Vereins sowie die persönliche Einstellung und Denkweise des Trainers zum Beruf generell betrafen.

  • Zusammenarbeit in einem professionellen Trainerteam
  • Belastungssteuerung im technisch-taktischen in Verbindung mit dem Athletik-Training
  • körperliche Voraussetzungen, Athletik-Training und leistungsoptimierende Ernährung
  • Mannschaftsführung und individueller Umgang mit Spielern
  • Traineransprache und situative Steuerung der Mannschaft
  • individuelle Entwicklung von Spielern und Trainingsprozesse
  • Bedeutung der Persönlichkeit und der menschliche Aspekt eines Fußballers in seiner Ganzheitlichkeit
  • Identifikation mit dem Berufsfeld „Fußball“ und dem Standort „Freiburg“
  • Konkurrenzsituation in der Bundesliga im Verhältnis zum Standort „Freiburg“
  • generelle Themen des Fußballs wie „Geschwindigkeit der Entwicklungen im Leistungsfußball“
  • mediale Belastung von Spielern und Trainern

Nach gut einer Stunde konnten sich die Teilnehmer glücklich schätzen, so viel aus dem Nähkästchen

eines Profitrainers erfahren zu haben. Mit Informationen aus der geballten Erfahrung eines Trainers wie

Christian Streich konnte sicherlich jeder Anwesende etwas für sich und seine Funktion als Trainer mitnehmen.

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Im zweiten Teil der Fortbildung stellte Martin Schweizer (sportlicher Leiter des NLZs „Freiburger Fußballschule“)

die „(Spiel-) Philosophie der Freiburger Fußballschule“ vor. In aller Ausführlichkeit und Offenheit erklärte er

die Prinzipien und Grundzüge des langfristigen Leistungsaufbaus, der für die Entwicklung der Spieler im

„Ausbildungsverein“ SC Freiburg eine große Rolle spielt. In der Konkurrenzsituation zu den Nachwuchsleistungs-

zentren anderer Bundesligavereine ist es die Freiburger Chance, sich mit einem klaren Ausbildungskonzept zu

positionieren, das von allen Beteiligten mit Herzblut gelebt werden muss. Wäre dies nicht der Fall, wäre es fast

aussichtlos, auf dem hart umkämpften Markt der Talentförderung als finanziell schwächerer Verein mithalten zu können.

Dabei arbeitet der SC mit Spielprinzipien, die aus den Spielsituationen des 11 gegen 11 abgeleitet in unterschiedlichsten

Trainingsformen (zumeist Spielformen) Anwendung finden. „Nur was trainiert wird, kann im Spiel auch von den

Spielern und der Mannschaft erwartet werden“, so das Credo von Martin Schweizer.

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Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einer Trainingshospitation bei den Jugendmannschaften in der Freiburger

Fußballschule, bei der gut zu beobachten war, wie das zuvor vorgestellte theoretische Konzept in der Praxis umgesetzt wird.

Beide Verbandsgruppen bedanken sich auf’s Herzlichste beim SC Freiburg und seinen Verantwortlichen für die

sehr sympathische und inhaltlich sehr wertvolle Fortbildung im Schwarzwald- und im Möslestadion in Freiburg.

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