Sky-Moderator Michael Leopold interviewte am letzten Kongresstag des ITK 2017 den DFB-Sportdirektor Horst Hrubesch und den Sportlichen Leiter des NLZ des FC Bayern München. Auf dem Podium sprach er mit ihnen über die Arbeit mit jungen Spielern.

Zu Beginn des Gesprächs wollte Michael Leopold von seinen Interviewgästen wissen, ob man nach fünf Jahrzehnten Arbeit mit jüngeren Generationen, mit ständigen Veränderungen, irgendwann mal feststellt, dass das nicht mehr seine Welt sei. Horst Hrubesch verneint das entschieden. Wenn er bemerke, was für Qualitäten die jungen Spieler immer wieder hätten, wird ihm klar, dass sie einem als Trainer enorm helfen können und dann möchte man den Spielern eben auch helfen. Wichtig ist es dann auch Vertrauen zu den jungen Spielern aufzubauen, denn sie geben einem das auch wieder zurück, so Hrubesch. Sie haben die gleichen Ziele, sie wollen Erfolg haben und in der Bundesliga spielen.

Herrmann Gerland wisse, was im Profigeschäft, beim FC Bayern und in der Bundesliga gefordert sei. Er habe jüngere Spieler immer deshalb gefordert und sie hart arbeiten lassen, weil ihnen dadurch der Sprung zu den Profis leichter fiel. Als Beispiel nennt er hier Thomas Müller und Philipp Lahm. Ihnen ist dadurch der Anschluss zu den Profis leichter gefallen. Gerland nahm die Spieler trotz der harten Forderungen auch an die Hand, wenn es sein musste. Er hat auch Spielern geholfen, die beim FC Bayern keine weitere Zukunft hatten, sie unterstützt und weiterempfohlen.

Ob es schwieriger geworden sei, jungen Spielern Werte zu vermitteln verneint Horst Hrubesch. Er meinte, dass die Spieler wissen worum es gehe. Er versuche immer den Spielern Ehrlichkeit aufzuzeigen und sie mitzunehmen. Die Zeiten haben sich zwar verändert, aber wenn man den jungen Spielern Vertrauen gebe und sie an ihren Maßstäben messe, dann geben sie einem einiges zurück, so der DFB-Sportdirektor.

„In erster Linie wollen sie einfach Fußball spielen das war bei uns nicht anders“, sagte Hermand Gerland. Im Nachwuchsbereich sei vor allem der einzelnen Spieler wichtig. Der Erfolg des Einzelnen sei wichtiger als der der Mannschaft. „So sind bei uns große Spieler herausgekommen“, bestätigte der Nachwuchschef des FC Bayern.
Horst Hrubesch merkte jedoch an, dass Fußball als Mannschaft gespielt werde, wo der einzelne sich manchmal auch zurücknehmen müsse. Für ihn kann es nur das Ziel sein, dass man die Spieler in der Mannschaft gemeinsam weiterentwickelt.

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