Im Interview am letzten Kongresstag sprach der ITK-erfahrene Sky-Moderator Michael Leopold mit der Bundestrainerin der Frauen-Nationalmannschaft Martina Voss-Tecklenburg über die WM und den Frauenfußball in Deutschland. Zu Beginn blickte die Bundestrainerin mit Moderator Leopold über ihre Anfänge als Spielerin zurück: Wie sie als junges Mädchen in einem Schwimmbad als Kickerin entdeckt, zunächst aber für einen Jungen gehalten wurde, da sie so gut Fußball spielen konnte. 

„Es tut immer noch weh“, sagt Voss Tecklenburg angesprochen auf das WM-Aus der Frauen dieses Jahr. Die Bundestrainerin bewerte aber nicht nur das Ergebnis. Es sei entscheidend den ganzen Prozess, den die Mannschaft durlaufen habe und weiterhin durchläuft, anzuschauen und zu analysieren. Voss-Tecklenburg spricht von einem drei oder vier Jahres-Prozess, der nun durch das WM-Aus nicht infrage gestellt werde. Man werde die Gründe für das Ausscheiden intern aufarbeiten. Sie habe auch viele Dinge gesehen, die gut waren. Sie hadert jedoch noch damit, dass die Qualifikation für Olympia nicht erreicht wurde. Dieses Turnier werde fehlen, sagt die Bundestrainerin. Die Erfahrung hätte ihre Mannschaft sehr gut gebrauchen können.

Wo der deutsche Frauenfußball stehe, weiß die Bundestrainerin gut einzuordnen. Taktisch sei man hier schon sehr weit. Wichtig sei es aber die Technik und den Spielaufbau unter hohem Druck zu optimieren. Bei der WM gab es ein hohes Spielniveau. Dieses Niveau könne man in den Trainings oder den Frauen-Bundesligaspielen so nicht immer vorfinden. Die Bundestrainerin beschäftigt sich daher mit der Frage, was man mental und taktisch machen müsse, um die Spielerinnen immer in eben diese Situationen zu bekommen, dass sie schnell antizipieren müssen.

Einen Wunsch hat die Bundestrainerin abschließend für den Frauenfußball. Sie wünsche sich, dass der Frauenfußball in Deutschland eine Wirtschafts- und Gesellschafstkraft finde, die den Frauenfußball unterstütze, weil er es verdient habe. Das gesamte Interview mit Martina Voss-Tecklenburg lesen Sie in der Nachbereitung des ITK.

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