Für die diesjährige Diskussionsrunde am Ende des ITK konnte Moderator Michael Leopold abermals ein hochkarätig besetztes Podium begrüßen. Zu Gast waren Sandro Schwarz, Ewald Lienen, André Breitenreiter, Manuel Baum und Daniel Niedzkowski. Mit ihnen sprach er über die Herausforderungen des modernen Coachings.

Wenn man Menschen coache und eben auch führen möchte, dann müsse ein Trainer wissen, wie er selbst ticke und auch jeder einzelne Spiele, so Ewald Lienen. Nur dann könne man diese Personen erreichen und auf sie einwirken. "Es gehört dazu, sich jedes Mal selbst zu reflektieren und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen", bestätigt Sandro Schwarz. Dazu sei Feedback aus dem gesamten Umfeld eines Trainers wichtig. Gerade als Bundesligatrainer müsse man unglaublich anpassungsfähig sein, sagt Baum. Das liege auch daran, dass in einer Mannschaft viele Spieler aus unterschiedlichsten Nationen spielen, die unterschiedlich sozialisiert sind. Dann benötigt ein Trainer ein breit gefächertes Wissen und ein hohes Maß an Empathie.

Kommunikation sei unfassbar wichtig, sagt Nidzkowski. Man müsse als Trainer aufpassen, jedem Spieler gleich viel Zeit zum Austausch zu geben. Das Trainerteam könne dabei den Cheftrainer gut unterstützen. Wichtig sei, den Gemütszustand des Spielers herauszufinden. Man müsse wissen, wie sein Zustand sei, um reagieren zu können. Man muss als Co-Trainer dann filtern, was z. B. vertraulich ist. Auf der anderen Seite sei es aber auch wichtig, dem Cheftrainer ein Fingerzeig zu geben und ihn darauf hinweisen, mit einem bestimmen Spieler zu reden, falls dieser Probleme andeuten sollte.

Darüber hinaus wurden auf dem Podium weitere Themen rund um das Coaching kurzweilig und in positiver Atmosphäre besprochen wie z. B. Störfaktoren von außen, Verwarnungen für die Trainer, die Zusammenarbeit mit dem Trainerstab usw. Das gesamte Gespräch der Podiumsdiskussion lesen sie in der Nachbereitung des ITK.

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