Mit Hansi Flick (FC Bayern München), Julian Nagelsmann (RB Leipzig) und Thomas Tuchel (Paris St. Germain) stehen erstmals drei deutsche Fußballtrainer mit ihren Vereinen im Halbfinale der UEFA Champions League. Drei Trainer aus dem gleichen Land unter den letzten vier Teams hat es seit Einführung der Königsklasse 1992/93 noch nie gegeben. „Wir haben uns natürlich sehr mit den drei Trainerkollegen über deren Erfolge mit ihren Mannschaften in den letzten Tagen gefreut und sind stolz, dass alle drei Mitglied im Bund Deutscher Fußball-Lehrer sind“, so das Statement von BDFL-Präsident Lutz Hangartner.

„Zufall ist das ganz sicher nicht", sagte Hangartner dem Sportinformationsdienst (SID). „Es ist eher ein Beleg dafür, dass die Trainerausbildung in Deutschland sehr gut ist. Dass alle drei Trainer höchst unterschiedliche Typen sind, wundert Hangartner nicht. Dies zeige, dass die deutsche Trainerausbildung keineswegs stromlinienförmig sei, sondern "jeder seinen Stil und seinen Charakter" einbringen dürfe und auch sollte, erklärte der BDFL-Chef. „Der Einzug der drei Trainerkollegen mit ihren Mannschaften in das Halbfinale der UEFA Champions League beschert der deutschen Trainergilde aktuell eine hohe Aufmerksamkeit und Wertschätzung, über die wir uns als Berufsverband natürlich sehr freuen“, so Hangartner.

Mit Julian Nagelsmann führte einer der drei Trainerkollegen an, dass die Diskussionen vor einem Jahr noch ganz anders geführt wurden. Damals hatte kein deutsches Team das Viertelfinale erreicht. „Grundsätzlich erinnere ich mich immer wieder an Worte zurück, dass der deutsche Fußball international auf den Deckel gekriegt hat, was auch meistens deutsche Trainer betraf. Und jetzt ist wieder alles gut, so ist es auch nicht. Wir sollten alle nicht in den Extremen leben“, mahnte er. Eine Sichtweise, die der Bund Deutscher Fußball-Lehrer mit seinem Präsidenten Lutz Hangartner an der Spitze uneingeschränkt teilt.

„Wir freuen uns aktuell natürlich alle sehr über die erfolgreiche Momentaufnahme und wünschen allen drei Trainerkollegen den größtmöglichen Erfolg mit ihren Mannschaften in den beiden Halbfinalspielen. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn sich am Sonntag im Finale der UEFA Champions League zwei deutsche Trainer gegenüberstehen würden", merkte Hangartner abschließend an.

md/17.08.2020

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