Der erste Kongresstag in Mainz bot einen gelungenen Auftakt mit zahlreichen Begegnungen und anregenden Gesprächen. Der Austausch in der Rheingoldhalle und später im Bruchwegstadion machte deutlich, was den ITK auszeichnet: voneinander lernen, Erfahrungen teilen und gemeinsam neue Impulse mitnehmen.
Internationale Perspektiven und Impulse für die Trainer*innenarbeit
Für einen ersten Höhepunkt sorgte Rudi Völler. Im Gespräch mit Sky-Moderator Michael Leopold sprach der DFB-Sportdirektor über die aktuelle Situation des deutschen Fußballs sowie sportliche Entwicklungen und Herausforderungen.
Anschließend rückten unterschiedliche Perspektiven der Spieler*innen- und Trainer*innenentwicklung in den Fokus. Ged Roddy, Technical Consultant der FIFA, gab internationale Einblicke in die Entwicklung von Spieler*innen- Trainer*innen. Parallel berichteten Ailien Poese und Alisa Vetterlein vom 1. FC Union Berlin über das gemeinsame Training von Torhüter*innen und Team.
Tim Dittmer, Head of Coaching der English Football Association, setzte die internationalen Einblicke fort. Parallel beleuchteten Dr. Anselm Küchle und Patrick Irmler vom DFB unter dem Titel „Das Fundament heißt Beziehung“ die Kompetenzen, die Trainer*innen heute und in Zukunft benötigen.
Am Nachmittag widmete sich Kris Van Der Haegen, Head of Coach Development der UEFA, dem Übergang vom Nachwuchs- in den Profifußball. Zeitgleich gab Peter Sippel, Sportlicher Leiter Bundesliga der DFB Schiri GmbH, unter dem Titel „Entscheiden, wenn es zählt“ Impulse für Trainer*innen.
Mit „WM 2026: Ableitungen für unser Training“ leiteten Marc-Patrick Meister, Cheftrainer der U15-Junioren des DFB, und sein Co-Trainer Christoph Zimmermann anschließend vom theoretischen Teil in die Praxis über.
Von der Theorie auf den Platz
Im Bruchwegstadion zeigten Jan Kirchhoff, Cheftrainer der U19-Junioren des 1. FSV Mainz 05, und sein Trainerteam mit der Mainzer U19 als Demo-Team in der Einheit „Vom Erkennen zum Ausspielen – Potenziale im Angriff nutzen“ die praktische Arbeit an offensiven Situationen.
Den Abschluss bildete die Praxiseinheit „WM 2026: Ableitungen für unser Training“. Marc-Patrick Meister setzte gemeinsam mit Jens Nowotny und Christoph Zimmermann die zuvor vorgestellten Inhalte auf dem Platz um. Als Demo-Team fungierten erneut die U19-Junioren des 1. FSV Mainz 05.
Damit führte der erste Kongresstag von internationalen Einblicken und aktuellen Anforderungen an Trainer*innen bis zur konkreten Umsetzung auf dem Trainingsplatz – ganz im Sinne des Leitthemas „Potenziale erkennen, entwickeln und nutzen“.
