Mit hochrangigen Referenten und verschiedenen Themen beschäftigte sich die Verbandsgruppe Baden-Württemberg am 18. November 2015 im Kinderzentrum der TSG 1899 Hoffenheim. Der ehemalige Verbandsgruppenvorsitzende Jürgen Hufnagel führte als Vertreter der verhinderten VG-Verantwortlichen durch das Programm mit den Themen "Spielphilosophie vs. Spielerprofil", "Präventives Training im Leistungsfußball" und "Offensiv-Spiel: Eindringen in den Strafraum".

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KSC-Profitrainer Markus Kauczinski informierte die teilnehmenden Trainer-Kollegen über seine Erfahrungen während 4 Jahren als Trainer im Profi-Bereich des Karlsruher SC. Dabei ging es ihm im Schwerpunkt darum darzustellen, inwieweit die Spielphilosophie eines Trainers oder eines Vereins an ihre Grenzen stößt, wenn die Spielerprofile des "aktuellen" Kaders das gewünschte Spiel und den natürlich erwünschten Erfolg der Mannschaft nicht ohne Hindernisse zulässt. Um eine eigene Spielphilosophie möglichst perfekt umsetzen zu können, ist man als Trainer unabdingbar auch vom Spielermaterial abhängig.

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"Präventives Training im Leistungsfußball" hieß im Anschluss der Vortrag von Christian Neitzert (Athletik- und Präventivtrainer der Profis der TSG 1899 Hoffenheim). Aus den Erfahrungen eiines Präventivtrainers im Profi-Bereich profitieren auch die Trainer anderer Leistungsstufen in hohem Maße, wenn sie diese den Begebenheiten und Maßstäben in ihrem eigenen Verein bzw. ihren eigenen Spielklassen anpassen.

Wolfgang Heller, U15-Trainer der TSG 1899 Hoffenheim, widmete sich abschließend in Theorie und Praxis dem Thema "Offensiv-Spiel: Eindringen in den Strafraum". Er führte mit aktuellen Spielszenen und einer Analyse der Torerfolge des Profiteams in der Saison 2013-2014 ein und stellte daraus schließend fest, dass folgende Strategien die Wahrscheinlichkeit von Torerfolgen erhöhen:
- Anbieten zwischen den Defensiv-Ketten (in der "Killerzone")
- Pass in die "Killer-Zone" als Startzeichen zum Einlaufen in die Schnittstellen
- Absetzen gegen verschiebende Spieler
- Einlaufen an der Kette mit offener Stellung
- Passfenster "freiziehen" durch Läufe in der Gruppe
- viele Spieler starten schnell in die Schnittstellen
- wellenförmiges Einlaufen
- Freilaufen zwischen den Ketten in offener Stellung
- Druck auf Abwehrkette über einlaufenden äußeren Mittelfeldspieler

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