Am 14. September 2015 fand die Fortbildung der Verbandsguppe Westfalen im SportCentrum Kamen Kaiserau statt. Hauptreferent in Theorie und Praxis (unterstützt von Thomas Impekoven) war Helmut Horsch, der nach einer OP bedingten Absage von Dirk Reimöller (VSL in Hessen) diese Fortbildung durchführte.


Helmut Horsch stellte die Inhalte der Veranstaltung vor. Die Präsentation enthielt Folien aus den WM Beobachtungen und zeigte aktuelle BL Szenen. Klares Ziel, die Bandbreite der heutigen Systeme aufzuzeigen mit ihrer Flexibilität. Hier sollte schon deutlich werden, dass das heutige Spiel enorme Veränderungen (von Spiel zu Spiel), aber auch im Spiel selbst mit sich bringen kann. Der sogenannte Matchplan stellt hohe Anforderung an Spieler und Trainer. Die anschließende Gruppenarbeit – aufgeteilt in drei Themenbereiche - wurde diskutiert, die Ergebnisse festgehalten und danach im Plenum vorgestellt.

Gruppenthemen:
- Spiel mit Ball
- Spiel gegen den Ball
- Umschalten nach Ballverlust
Sascha Eickel, Rene Hecker/VSL in Westfalen und Helmut Horsch „betreuten“ die
Gruppenarbeitsphase.

Nach der Vielfalt der vorgetragenen Inhalte stellte sich jetzt die Frage (so Helmut Horsch) nach systemübergreifenden Prinzipien, die in längerfristiger Entwicklungsarbeit umgesetzt werden sollen, d.h. Beherrschen systemunabhängiger Grundabläufe? Folien mit Grundprinzipien in Defensive und Offensive, die ja nach Spielsituation Räume einengen oder erweitern – Lücken schließen oder öffnen. Weitere Spielszenen aus der BL und aus der WM der Frauen 2011 (Japan) unterstützten diesen Ansatz.

Im praktischen Teil stand die U17 von Preußen Münster – Trainer Henning Timpe – zur
Verfügung.
Trainingseinheit:
- Tischkicker als Erwärmung und hinführender Teil
- Positionsspezifische Übungsform
- ähnlich Tischkicker, aber erweitert (Räume öffnen/schließen)
- 3:3 mit Anspieler an den Stirnseiten
- Spielform 6 gegen 6 plus 2
- Abschluss: 9 gegen 9 (mit unterschiedlicher Grundordnung)

Es folgte die Abschlussdiskussion im Plenum auf dem „Roten Sofa“ mit Kerstin Stegemann, Andreas Golombeck, Stefan Emmerling und Daniel Farke.

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