Auch Daniel Niedzkowski musste mit der Halle Vorlieb nehmen, er arbeitete auf Handlungsoptionen in der gefährlichen Zone vor dem Strafraum hin. Dort legte er großen Wert auf schnelles Spiel über eine optimale Ballverarbeitung und eine klare Orientierung zum Tor hin.

Aufgrund des Regenwetters musste die Dienstagspraxis in die angrenzende Turnhalle verlegt werden, weshalb Frank Kramer seine Trainingsformen zum Umschalten in die Offensivbewegung unter erschwerten Bedingungen umsetzen musste. Er zeigte aber einige temporeiche Formen, in denen er Details coachte, die die Spielschnelligkeit erhöhen sollten.

Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Lutz Wagner begeisterte das Publikum mit seinen Schilderungen über schwirige Schiedsrichter-Entscheidungen und deren Übertrag auf den Trainer als Führungskraft. In seinem unterhaltsam-informativen Vortrag bezog er auch das Publikum mit 1.100 gelben und roten Karten ein, in denen er anhand von Videobeispielen um Entscheidungen bat. Dabei konnten die Teilnehmer selbst erleben, wie schnell man sich durch seine Experten-Einschätzung in eine Fehleinschätzung leiten lässt.

Marius Happe von der Werbeagentur Jung von Matt/SPORTS sprach in seinem Vortrag beim ITK über das Trainergeschäft in Deutschland und zeigte einen Weg auf, mit dem es einem Trainer schaffen kann, mehr Kontrolle über seine Außendarstellung zu erlangen und damit die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit und bei Entscheidern massiv zu verbessern.

Viele Tore fallen nach Entscheidungsprozessen. Oft wirken diese Entscheidungen von außen als einfach. Aus wissenschaftlicher Sicht ist dieser Aspekt der sportpsychologischen Forschung ein wichtiger Einflussfaktor, zu dem es noch sehr viel Erkenntnis- und Entwicklungspotenzial gibt.

Prof. Dr. Elmar Wienecke beschäftigt sich in seinem Vortrag zunächst mit dem weit verbreiteten Phänomen, dass Spitzensportler, Trainer, Fach- und Führungskräfte sich nicht ausreichend erholen können und sich ermattet fühlen. Er stellt einen Zusammenhang zur Ernährung her und dass man mit dem Ausgleich eines Mangels auf der Ebene der Mikronährstoffe eine Besserung auch bei weiteren Beschwerden erreichen kann, ohne Medikamente nehmen zu müssen. Für die BDFL-Besucher hatte er abschließend einfache Tipps für den Alltag parat.

Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Hellmut Krug stellte den Teilnehmern auf dem ITK das Video-Assistant-Referee-Projekt vor. Er sprach sich dabei als großer Befürworter des Projekts aus, welches nächste Saison in der Bundesliga zum Einsatz kommen wird. Er legte auch die Gründe dar, warum es für alle Beteiligten eine große Chance beinhaltet, den Sport gerechter zu machen.

Die beiden Sprecher der deutschen Auslandstrainer gaben bildreichen Einblick in ihre Arbeit in Afrika und Asien. Aufgrund eines wachsenden Interesses deutscher Trainer im Ausland zu arbeiten sprachen sie vor dem BDFL-Publikum von Möglichkeiten, Erfolgsfaktoren, Erwartungen und Risiken der Trainerjobs in fremden Ländern: Welche Bereicherung eine solche Mission für den Trainer selbst darstellen kann, aber auch nach welchen Kardinalsfehler ihn schon frühzeitig scheitern lassen.

Dr. Thimo Wiewelhove referierte vor den ITK Teilnehmern über progressives Athletiktraining zur Verbesserung der Agilität von Fußballspielern. Er erklärte, weshalb Agilität eine sehr wichtige Komponente im Fußball sei und weshalb das Athletiktraining von hoher Bedeutung für die Spieler ist.

Lars Tiefenhoff, Jugendcheftrainer von Borussia Mönchengladbach, trainierte mit einer gemischten U14- bis U16-Demomannschaft aus seinem Klub verschiedene Varianten zum Flügelspiel. Er begann direkt mit einer Wettkampfform zwischen zwei Toren, in denen er die Spieler zum Mitzählen der Torerfolge und des Spielstandes anregte, um ihren Siegeswillen anzuspornen.

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