Ziel des Programms ist es, talentierte Trainerinnen auf ihrem Weg in den Profifußball zu unterstützen und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen. Die Stipendien decken die gesamten Lehrgangskosten für die jeweiligen Lizenzen ab und sollen den Anteil von Frauen als Trainerinnen nachhaltig erhöhen.
Meinert: „Stipendien ein wichtiger Baustein“
DFB-Assistenztrainerin Maren Meinert sagt: „Ich freue mich sehr, dass wir das Programm nun schon zum fünften Mal durchführen. Diese Stipendien sind ein wichtiger Baustein für unser Ziel, mehr Frauen als Trainerinnen zu gewinnen."
Bei der Vergabe an die neuen Stipendiatinnen waren auch zahlreiche Trainerinnen anwesend, die bereits in den Vorjahren ein Stipendium erhalten hatten, vor Ort. Ziel ist es, über das Stipendium hinaus ein Trainerinnen-Netzwerk zu initiieren.
Dippel: „Position von Trainerinnen nachhaltig stärken“
BDFL-Geschäftsführer Marcus Dippel sagt: „Das Stipendium für Trainerinnen hat sich über die finanzielle Förderung einzelner Trainerinnentalente zu einer Plattform der Vernetzung entwickelt. Das ist aus unserer Sicht ein weiterer wichtiger Schritt, um die Position von Trainerinnen im Fußball nachhaltig zu stärken.“
Bisherige Bilanz des Stipendiums für Trainerinnen
Seit dem Start des Programms im Jahr 2023 wurden bereits 39 Trainerinnen gefördert. Erworben wurden folgende Lizenzen: Torwart-B Lizenz: 3, B+ Lizenz: 29, A Lizenz: 5, A+ Lizenz: 2. Das Fördervolumen innerhalb des Programms umfasst mehr als 100.000 Euro.
Bewerben konnten sich alle Trainerinnen, die bereits zur Teilnahme an einer der genannten Lizenzen zugelassen wurden. Die Auswahl erfolgte durch ein Vergabegremium aus Vertreter*innen des DFB und BDFL, bestehend aus Ulrike Ballweg, Leiterin Talentförderung weiblich des DFB, Benno Möhlmann, Präsident Bund Deutscher Fußball-Lehrer, Katrin Müller-Hohenstein, Sportmoderatorin, und Tina Theune, Kuratoriumsmitglied DFB-Stiftung Sepp Herberger.
https://www.bdfl.de/news/aktuelles/1691-bdfl-und-dfb-uebergeben-stipendien-an-trainerinnen.html#sigProId59b030330a
Fotos: Teresa Kilian / DFB
